Zwei Sorten Wut oder Himmel und Hölle

Ein etwa 30 jähriger schlanker Mann mit dunklem Haar und Bart betritt den offenen Innenhof einer Kirche. Er schaut sich um und seine Miene verfinstert sich. Er geht an den Ständen des Marktes für k…

Quelle: Zwei Sorten Wut oder Himmel und Hölle

Advertisements

Kirchentag 2017: Was ich sehe

Kirchentag. Der erste seit über 20 Jahren. Schon in der Vorbereitung fühlt sich vieles dennoch vertraut an. Häufig ein inneres „Ach ja, so war das.“ Sei’s die Schal-Kultur, die Fotos der Papp…

Quelle: Kirchentag 2017: Was ich sehe

Totensonntag oder Ewigkeitssonntag

img_1432Zum letzten Sonntag im Kirchenjahr 20.11.2016, bevor es wieder Advent wird, erinnern sich viele Evangelische an ihre verstorbenen Lieben. Am Grab halten sie stumme, erinnernde Zwiesprache. Am Grab beten sie, indem sie Gott für den Toten danken oder bitten, oder auch nurklagen und die eigenen Gefühle Gott sagen. Manche wollen dem Toten auch etwas Schönes (mit-) geben , und richten wachsende oder Schnittblumen als Grabschmuck. „Ichmöchte, dass es Dir gut geht im Jenseits“, dieser Gedanke kann dahinter stecken. Wer eine Kerzeentzünde t, drückt seine Hoffnung aus: Nachdem Tod kommt nicht ein kaltes Dunkel, sondern Gott nimmt uns zu sich ins Licht und gibt uns Geborgenheit in einem neuen Leben für immer.

Erinnern, beten, mitgeben, hoffend Kerzenlicht entzünden: das steht auchhinter den Gottesdienstenzum Ewigkeitssonntag . Jeder Verstorbene aus der Gemeinde wird genannt, für jede eine Kerze entzündet und für die Trauernden gebetet.
Wer nicht zum Gottesdienst kommen kann: bei einer Chat-Andacht könnenTrauernde am Ewigkeitssonntag online gestorbener Menschen gedenken. „ www. trauernetz.de“, das mehrere evangelische Landeskirchen seit 2009 anbieten , ergänzt die lokalen Gottesdienste. Gerade wer weit weg wohnt und weder an Grab noch in Gottesdienst kommenkann, kann die online-Andacht nutzen.
Die Chat-Andacht überträgt die Praxis evangelischer Gottesdienste amEwigkeitssonntag ins Internet. Dabei werden die Namen der im abgelaufenen Kirchenjahr gestorbenen Gemeindeglieder verlesen, um sieund ihre Angehörigen ins Fürbittgebet einzuschließen. Im Internet können Angehörige und Freunde darüber hinaus auch eines Menschennamentlich gedenken, der bereits vor längerer Zeit gestorben ist.

Simone Becker, Redakteurin bei trauernetz.de, erklärte, das Angebot seieine Reaktion auf eine durch das Internet veränderte Trauerkultur. Es können Trauernde auch Gedenkseiten für Verstorbene einrichten.So hätten Angehörige ganzjährig und ortsungebunden einen Platz, an dem sie an ihre Verstorbenen erinnern können, sagte Becker.

Angehörige oder Freunde können ab sofort unter http://www.trauernetz.de die Namen von Verstorbenen in ein Trauerbuch eintragen. Die Namen werden dann während der Online-Andacht am Ewigkeitssonntag um 18 Uhrim Chat eingeblendet. Im Anschluss beten die Chat -T eilnehmer gemeinsam. (Chr. Mono nach einer Vorlage von EKIBA)

S.Ronaldsay and The Hope

11.September. Den Bus verlassen wir an der italienischen Gefangenen-Kapelle, die zwischen den Churchill-Barriers während des Zweiten Weltkriegs gebaut wurde.

Pam und Kath (die Pfarrfrau auf South Ronaldssay) holen uns mit dem Auto ab. Wir fahren direkt zum Tomb of the Eagles, erleben ein hoch reflektierte Einführung in die Steinzeitkultur und laufen die Meile zur Steilküste und zurück.

Auf Mittag im neu eröffneten Kaffeehaus an der Backroad von The Hope. Anschließend führen wir uns den Community Garden zu Gemüte, bis wir auf 15.30 h im Braeburn Court

Community Garden St Margrets Hope

die einmalige und zukunftsweisende Seniorenwohnanlage der Kommune St.Margrets Hope besichtigen. Mit Sally der Managerin tauschen wir uns eine Stunde lang über selbstbestimmtes Leben im Alter aus.

Vor dem Abendessen zeigt uns Steven seine haßgeliebte Strandkirche St. Peter.

grausame Innenraumgestaltung St.Peter

Unbedingt ansehen müssen wir den ‚Millenium Stone‘ hinter der Kirche. Kath hat inzwischen ein hervorragendes ‚minced&tatties‚ vorbereitet, abschließend gibt uns Peter Einblick in die Architektur seiner umgebauten Pfarrkirche mit integrierten Gemeinderäumen im ehemaligen Querschiff sowie dem kommunalen Soft Play Room im Obergeschoss.

Im Kirchenraum erhalten wir bei einem Cup of Tea Einblicke ins Gemeindeleben. Auf South Ronaldsay ist die Church of Schottland Majorität. Steven macht praktisch alle Beerdigungen (12 im Jahr) und Trauungen (etwa 4). Taufen sind selten. Es gibt keine Mitgliedschafts-Struktur, wenig Gemeindeaufbau. Pfarrer ist man vor allem als Mitbürger.

 

Orkneys Public Bus

10. September. Ein wunderschöner Sonnentag bei steifer Brise aus West.  

Mutter und Tochter in Skara Brae

Den Vormittag verbringen wir bei den Steinringen Ring of Brodgar und Stones of Stenness: Knapp zwei Stunden zu Fuß. 

Über Mittag für eine Stunde in Kirkwall, wo wir Pam treffen und die Kathedrale besuchen. Daran schließt sich die einstündige Busfahrt nach Skara Brae an: Dort verweilt man bei Nutzung öffentlichen Nahverkehrs vier Stunden.

Das Skaill House gehörte dem Entdecker von Skara Brae

Richtung Orkneys

9. September. 10.30 h nehmen wir den Bus für die knapp 100 Kilometer durch den großen Grabenbruch von Fort William nach Inverness, vom Nordatlantik zur Nordsee.

Loch Ness ist neblig. Inverness erleben wir eine gute Stunde lang: Suppe in der Viktiorianischen City Mall. Dann geht es vier Stunden lang, teilweise an der Küste entlang mit dem Zug nach Thurso.

Von Scrabster aus nehmen die Abendfähre nach Stromness auf Orkneys Mainland. Um Halb Neun kommen wir an.

Old man of Hoy

The Jacobite Steam Train

8. September. 10.15 h beginnt die zweistündige Zugfahrt im historischen Dampfzug.

Wir haben – noch keine Tickets: der Reiseleiter frühstückt zwei Stunden vor der Gruppe und stellt sich am Bahnhof an. Wir haben Tickets der Zweiten Klasse, finden uns im selben Abteil und fahren die 70 Kilometer bis Mallaig, an der Küste zur Insel Sky – und nach 1 1/2 Stunden wieder zurück. Saphirblaues Wasser. Sonnenglück.

Abends sind wir verabredet im Pierlokal Cannog Seafod: etwas überteuert; wir ordern einfach Starters statt Mains…